Die Homepage des Rechtsanwalts

Die Homepage des Rechtsanwalts

Die Zahl der zuge­lasse­nen Recht­san­wälte nimmt immer noch weit­er zu: Mit über 16.3700 Juris­ten in diesem Jahr ist die Gesamtzahl der Recht­san­wälte im Jahr 2015 bere­its übertrof­fen. Wie man ein­er Grafik der Bun­desrecht­san­walt­skam­mer ent­nehmen kann, wächst die Anwaltschaft seit 1950 stetig an. Zwar scheint der enorme Anstieg der let­zten Jahrzehnte

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Die aus der Postmappe entnommene Eingangspost - und die noch nicht notierte Frist

Die aus der Postmappe entnommene Eingangspost — und die noch nicht notierte Frist

Es stellt ein Ver­säum­nis des Prozess­bevollmächtigten dar, wenn er die Aus­fer­ti­gung des ange­grif­f­e­nen Beschlusses aus der ihm vorgelegten Postmappe ent­nimmt, ohne durch Einze­lan­weisung die Notierung der Frist sicherzustellen. Nach ständi­ger Recht­sprechung gehört es zu den Auf­gaben des Recht­san­walts, durch entsprechende Organ­i­sa­tion seines Büros dafür zu sor­gen, dass die Fris­ten ord­nungs­gemäß

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Fristenkontrolle - und das Organisationsverschulden

Fristenkontrolle — und das Organisationsverschulden

Für die Aus­räu­mung eines Organ­i­sa­tionsver­schuldens des Recht­san­walts muss ein­deutig fest­ste­hen, welche Bürokraft zu einem bes­timmten Zeit­punkt jew­eils auss­chließlich für die Fris­tenkon­trolle zuständig ist. Die gebotene Fris­tenkon­trolle find­et nicht statt, wenn die Fris­ten­löschung durch eine Bürokraft erfol­gt, der wed­er die Akte noch eine direk­te Einze­lan­weisung des sach­bear­bei­t­en­den Recht­san­walts vor­liegt. Die bloße

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Postausgangskontrolle in der Anwaltskanzlei

Postausgangskontrolle in der Anwaltskanzlei

Nach ständi­ger Recht­sprechung des Bun­des­gericht­shofs müssen Prozess­bevollmächtigte in ihrem Büro eine Aus­gangskon­trolle schaf­fen, die zuver­läs­sig gewährleis­tet, dass die im Fris­tenkalen­der ver­merk­ten Fris­ten erst dann gestrichen oder ander­weit als erledigt gekennze­ich­net wer­den, wenn die frist­wahrende Maß­nahme tat­säch­lich durchge­führt, der Schrift­satz also gefer­tigt und abge­sandt oder zumin­d­est post­fer­tig gemacht, die weit­ere Beförderung

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Schockwerbung durch Rechtsanwälte

Schockwerbung durch Rechtsanwälte

Dass für die Wer­bung von Recht­san­wäl­ten — vor dem Hin­ter­grund ihrer Stel­lung als Organ der Recht­spflege — ein Sach­lichkeits­ge­bot gilt, ist ver­fas­sungsrechtlich unbe­den­klich. Mit dieser Begrün­dung hat das Bun­desver­fas­sungs­gericht die Ver­fas­sungs­beschw­erde eines Recht­san­walts gegen anwalts­gerichtliche Entschei­dun­gen und Beschei­de der Recht­san­walt­skam­mer über die beruf­s­rechtliche Beurteilung ein­er geplanten Werbe­maß­nahme nicht zur Entschei­dung

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Elektronischer Fristenkalender - und die Vorlage der Handakten

Elektronischer Fristenkalender — und die Vorlage der Handakten

Ist der Zugriff auf einen auss­chließlich elek­tro­n­isch geführten Fris­tenkalen­der wegen eines tech­nis­chen Defek­ts einen ganzen Arbeit­stag lang nicht möglich, kann es die Sorgfalt­spflicht des Recht­san­walts in Fris­ten­sachen ver­lan­gen, dass die dem Recht­san­walt vor­liegen­den Han­dak­ten auf etwaige Fristabläufe hin kon­trol­liert wer­den. Nach Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. dem Rechtsstaat­sprinzip darf

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