Die Daten des Rechtsanwalts im Netz

In der Bun­desrecht­san­walt­sor­d­nung und der Beruf­sor­d­nung für Recht­san­wälte ist ein­deutig fest­gelegt, dass der Recht­san­walt zur Ver­schwiegen­heit verp­fichtet ist (§ 43a BRAO, § 2 Abs. 1 BORA) und diese Plicht nicht nur auf Mitar­beit­er, son­dern auch auf Per­so­n­en und Unternehmen aus­gedehnt wird, deren Dien­ste der Recht­san­walt in Anspruch nimmt (§ 2

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Das gekündigte Mandat — und die Verpflichtung des Steuerberaters zur Datenüberlassung

Das Finan­zamt kann gemäß §§ 147 Abs. 6 Satz 2, 97 i. V. m. § 104 Abs. 2 AO vom Steuer­ber­ater die Her­aus­gabe eines dem GDP­­dU-Stan­­dard entsprechen­den Daten­trägers mit den Buch­führungs­dat­en zur Durch­führung ein­er Betrieb­sprü­fung ver­lan­gen. Dies gilt auch, soweit der Steuer­ber­ater nach zwis­chen­zeitlich been­de­ten Man­dat hier­an gegenüber dem Steuerpflichti­gen

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Berufsgerichtliche Verfahren — und die Feststellung des Strafurteils

Nach § 109 Abs. 3 Satz 1 StBerG sind für die Entschei­dung im beruf­s­gerichtlichen Ver­fahren die tat­säch­lichen Fest­stel­lun­gen im Strafver­fahren bindend, auf denen die Entschei­dung des Gerichts beruht. In dem beruf­s­gerichtlichen Ver­fahren kann ein Gericht jedoch die nochma­lige Prü­fung solch­er Fest­stel­lun­gen beschließen, deren Richtigkeit seine Mit­glieder mit Stim­men­mehrheit bezweifeln (§

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Handakten — und ihre Herausgabe

Das anwaltliche Beruf­s­recht verpflichtet einen Recht­san­walt, nach der Beendi­gung eines Man­dats die von ihm geführten Han­dak­ten her­auszugeben, wenn der Man­dant diese zur weit­eren Ver­fol­gung sein­er Recht­san­gele­gen­heit­en benötigt und die dem Anwalt zuste­hende Vergü­tung entrichtet hat. Diese Verpflich­tung des Recht­san­walts beste­ht nicht zur zivil­rechtlich, son­dern auch beruf­s­rechtlich. In dem hier vom

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Der Berufsname im Anwaltsausweis

Eine Recht­san­wältin, die nach ihrer Hochzeit mit Zus­tim­mung ihrer Recht­san­walt­skam­mer weit­er­hin unter ihrem Geburt­sna­men tätig ist, hat keinen Anspruch auf Ausstel­lung eines Anwalt­sausweis­es, der ihren Geburt­sna­men ausweist, sowie auf Ein­tra­gung mit ihrem Geburt­sna­men in das Recht­san­waltsverze­ich­nis. Nach § 31 BRAO haben die Recht­san­walt­skam­mern in ihre Verze­ich­nisse u.a. den Fam­i­li­en­na­men und

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