Eigenmächtige Schriftsatzkorrekturen durch das Büropersonal

Wer­den an dem Entwurf ein­er Rechtsmit­telschrift nach der Durch­sicht durch den Recht­san­walt noch eigen­mächtig Kor­rek­turen durch das Bürop­er­son­al vorgenom­men, muss der Recht­san­walt dafür Sorge tra­gen, dass ihm der kor­rigierte Schrift­satz neb­st Anla­gen grund­sät­zlich erneut zur Kon­trolle vorgelegt wird. Dumm gelaufen: Im hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall war am let­zten Tag

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Quotenregelung hinkt auch in den Rechtsberufen

Das „Gesetz für die gle­ich­berechtigte Teil­habe von Män­nern und Frauen an Führungspo­si­tio­nen“ wird nicht in dem Maße umge­set­zt, wie es sich der Geset­zge­ber gewün­scht hätte. Das zeigt eine Studie der Vere­ini­gung der deutschen Führungskräfte­ver­bände. Auch Anwalt­skan­zleien zeigen bei der Part­ner­innen­er­nen­nung wenig Dynamik hin zu mehr Geschlechterg­erechtigkeit. Mit dem Schlag­wort „Zielvor­gabe

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Ein Reno-Azubi darf nicht faxen — zumindest nicht zur Fristwahrung

Die Übersendung eines frist­wahren­den Schrift­satzes per Fax darf einem Auszu­bilden­den nur dann über­lassen wer­den, wenn dieser mit ein­er solchen Tätigkeit ver­traut ist und eine regelmäßige Kon­trolle dieser Tätigkeit keine Bean­stan­dun­gen ergeben hat. Ein Recht­san­walt hat durch organ­isatorische Vorkehrun­gen sich­er zu stellen, dass ein frist­ge­bun­den­er Schrift­satz rechtzeit­ig erstellt wird und inner­halb

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Wiedereinsetzung ‑und der wiederholte Fehler der Rechtsanwaltsfachangestellten

Sind ein­er Recht­san­walts­fachangestell­ten in der Ver­gan­gen­heit bei der Fer­ti­gung oder Versendung frist­ge­bun­den­er Schrift­sätze Fehler unter­laufen, so muss der Recht­san­walt durch organ­isatorische Maß­nah­men sich­er­stellen, dass sich solche nicht wieder­holen. In hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall war der von der Antrag­stel­lerin gestellte Antrag auf Zahlung nachehe­lichen Unter­halts vom Amts­gericht zurück­gewiesen wor­den. Dage­gen

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Fristberechnung durch das Büropersonal — und die Aktenvorlage

Ein Recht­san­walt kann zwar unter bes­timmten Voraus­set­zun­gen die Berech­nung von im Büro­be­trieb häu­fig vork­om­menden Fris­ten an qual­i­fiziertes Bürop­er­son­al delegieren. Wird ihm indes die Akte zur Vor­bere­itung der frist­ge­bun­de­nen Prozesshand­lung, zum Beispiel auf Grund der notierten Vor­frist vorgelegt, muss er den Fristablauf selb­st nach­prüfen, auch wenn dies son­st Sache des Hil­f­sper­son­als

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Wenn die Auszubildende Fristen notiert…

Denn mit der Fris­tein­tra­gung und ‑überwachung dür­fen Auszu­bildende allen­falls im Aus­nah­me­fall bei Per­sonal­man­gel — etwa im Falle der Erkrankung weit­er­er Mitar­beit­er — beauf­tragt wer­den. Im vor­liegen­den Fall, in dem das Ober­lan­des­gericht Stuttgart eine Wiedere­in­set­zung in die ver­säumte Beru­fungs­frist abgelehnt hat, war nun aber die Auszu­bildende seit­ens des Klägervertreters nicht nur

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