Der Anwalt auf eBay

Der Anwalt auf eBay

Die Ver­stei­ge­rung anwalt­li­cher Dienst­leis­tun­gen in einem Inter­net­auk­ti­ons­haus ist nach einem jetzt bekannt gewor­de­nen Beschluss des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts nicht berufs­wid­rig. Der Beschwer­de­füh­rer ist Fach­an­walt für Fami­li­en­recht. Er bot Bera­tun­gen in einem Inter­net­auk­ti­ons­haus an. Dabei han­del­te es sich um zwei “Bera­tun­gen bis 60 Minu­ten in fami­­li­en- und erbrecht­li­chen Fra­gen” mit Start­prei­sen von 1 €

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Berufshaftpflichtversicherung einer angestellten Rechtanwältin

Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung einer ange­stell­ten Recht­an­wäl­tin

Nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs führt die Über­nah­me der Bei­trä­ge zur Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung einer ange­stell­ten Rechts­an­wäl­tin durch den Arbeit­ge­ber zu Arbeits­lohn. Die Bei­trags­zah­lung erfolgt in ers­ter Linie im Inter­es­se der Arbeit­neh­me­rin. Ein mög­li­ches eigen­be­trieb­li­ches Inter­es­se auch des Arbeit­ge­bers ist nicht aus­schlag­ge­bend.

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Kein "Coffee and Law"

Kein „Cof­fee and Law“

Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hat die Durch­füh­rung einer unter der Bezeich­nung „cof­fee and law“ ange­kün­dig­ten Ver­an­stal­tung unter­sagt und damit das bereits in ers­ter Instanz vom Land­ge­richt Duis­burg aus­ge­spro­che­ne Ver­bot bestä­tigt. Die Antrags­geg­ne­rin woll­te Rechts­an­wäl­ten die Mög­lich­keit geben, in einem Duis­bur­ger Cafè anwalt­li­che Bera­tungs­leis­tun­gen zu erbrin­gen. Dabei soll­ten vor allem Inter­es­sen­ten ange­spro­chen

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Werbe-Emails

Wer­be-Emails

Die Über­sen­dung von Wer­­be-E-Mails ohne Zustim­mung des Betrof­fe­nen begrün­det nach einem Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf einen Abwehr­an­spruch.

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Fristversäumnisse - und die Anforderungen an die Büroorganisation

Frist­ver­säum­nis­se – und die Anfor­de­run­gen an die Büro­or­ga­ni­sa­ti­on

Hin­sicht­lich einer Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand wird zwi­schen Orga­ni­sa­ti­ons­män­geln, die als sol­che einem Rechts­an­walt oder Steu­er­be­ra­ter und den von ihm Ver­tre­te­nen als Ver­schul­den zuzu­rech­nen sind, einer­seits und nicht zure­chen­ba­rem Büro­ver­se­hen ande­rer­seits unter­schie­den. Wird ein dem Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten und dem von ihm Ver­tre­te­nen nicht zuzu­rech­nen­des rei­nes Büro­ver­se­hen gel­tend gemacht, gehört zum

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Massive Erschöpfungszustände des Prozessbevollmächtigten

Mas­si­ve Erschöp­fungs­zu­stän­de des Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten

Die Krank­heit eines Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten schließt das Ver­schul­den der Ver­säu­mung einer Frist nur dann aus, wenn die Erkran­kung für den Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten nicht vor­her­seh­bar war. Ist der krank­heits­be­ding­te Aus­fall dage­gen vor­her­seh­bar, muss sich der Rechts­an­walt durch kon­kre­te Maß­nah­men dar­auf vor­be­rei­ten . Im vor­lie­gen­den Fall war aller­dings für den Bun­des­ge­richts­hofs nach dem eige­nen

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Kennen Sie Samuel Pierpont Langley?

Ken­nen Sie Samu­el Pier­pont Lan­gley?

Nein? Macht nichts. Und doch war Samu­el Lan­gley zu sei­ner Zeit Anfang des 19. Jahr­hun­derts ein höchst ange­se­he­ner Wis­sen­schaft­ler. Er lehr­te in Har­vard und woll­te das ers­te bemann­te Flug­zeug bau­en. Und hier­für hat­te er Alles, was man sich wün­schen konn­te: Das öffent­li­che Inter­es­se war ihm gewiss, eine Viel­zahl von Exper­ten

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Die Alpen im Blick

Die Alpen im Blick

Ein letz­tes Mal für die­ses Jahr wol­len wir in unse­rem Kan­z­­lei-Advents­­ka­­len­­der das The­ma Zeit­ma­nage­ment auf­grei­fen. Dies­mal geht es um eine ein­fa­che und effek­ti­ve Pla­nungs­me­tho­de in fünf Schrit­ten: A‑L‑P-E‑N. Auf­ga­ben, Ter­mi­ne und Fris­ten notie­ren. Erstel­len Sie hier­für – idea­ler­wei­se am Vor­tag – eine ein­fa­che To-Do-Lis­­te aller für den nächs­ten Tag anste­hen­den

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Späte Einsicht

Spä­te Ein­sicht

Natür­lich ler­nen wir nicht nur durch Beob­ach­ten, wir ler­nen auch durch Ein­sicht. Wer ler­nen nicht nur sozi­al­ko­gni­tiv, son­dern auch kogni­tiv, also durch die Aneig­nung und Umstruk­tu­rie­rung von Wis­sen, das wir durch unse­re kogni­ti­ven Fähig­kei­ten wahr­neh­men. Wir ler­nen durch das Erken­nen und Ver­ste­hen eines Sach­ver­halts, durch das Erfas­sen der Zusam­men­hän­ge zwi­schen

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Selbstwirksamkeitserwartung

Selbst­wirk­sam­keits­er­war­tung

Das Kon­zept der per­cei­ved self-effi­­cacy, der Selbst­wirk­sam­keits­er­war­tung, beschreibt die eige­ne Erwar­tung, auf­grund eige­ner Kom­pe­ten­zen als erwünscht emp­fun­de­ne Hand­lun­gen erfolg­reich selbst aus­füh­ren zu kön­nen. Eine Kom­po­nen­te der Selbst­wirk­sam­keits­er­war­tung ist dabei die Kon­troll­über­zeu­gung, also die Annah­me, dass nicht äuße­re Umstän­de ursäch­lich für Gesche­hen sind, son­dern dass man selbst als Per­son gezielt Ein­fluss

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Von Lerchen und Eulen

Von Ler­chen und Eulen

Unser Lebens­stil weicht zuneh­mend von den Rah­men­be­din­gun­gen ab, den uns unse­re bio­lo­gi­sche Uhr und der von ihr beschrie­be­ne cir­ca­dia­ne Rhyth­mus vor­gibt. Wir arbei­ten gegen die Uhr und oft­mals bis spät in die Nacht. Aber wir sind nicht über den gesam­ten Tag gleich leis­tungs­fä­hig. Wis­sen Sie, wann Sie am leis­tungs­fä­higs­ten sind?

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Sozialkognitives Lernen – und der Mandantenkontakt

Sozi­al­ko­gni­ti­ves Ler­nen – und der Man­dan­ten­kon­takt

Ein Lern­pro­zess ver­läuft typi­scher­wei­se in vier Pro­zes­sen: Auf­­­mer­k­­sam­­keits- und Gedächt­nis­pro­zes­se in der Aneig­nungs­pha­se sowie Repro­­du­k­­ti­ons- und Moti­va­ti­ons­pro­zes­se in der anschlie­ßen­den Aus­füh­rungs­pha­se. Sehen wir zunächst auf die Pro­zes­se der Aneig­nungs­pha­se: Wir ler­nen durch Beob­ach­ten, ins­be­son­de­re durch das Beob­ach­ten des Ver­hal­tens von Vor­bil­dern, von „Model­len“, indem wir uns aus der Mas­se an

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Kanban

Kan­ban

Kan­ban ist eine Metho­de der Pro­duk­ti­ons­pro­zess­steu­er, die sich am Mate­ri­al­ver­brauch am Pro­duk­ti­ons­ort ori­en­tiert. Ein Werk­zeug zur Umset­zung der Kan­­ban-Metho­­de und zur Unter­stüt­zung des Pro­duk­ti­ons­pro­zes­ses sind damit Kan­­ban-Tafeln. Im ein­fachs­ten Fall besteht die Kan­­ban-Tafel aus drei Abschnit­ten: „Zu erle­di­gen“, „In Arbeit“ und „Erle­digt“. Auf der Tafel wer­den die Arbeits­ele­men­te z.B. mit

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Porter und die Normstrategien

Por­ter und die Norm­stra­te­gien

Heu­te ein­mal etwas ganz Simp­les. Ein ein­fa­ches Koor­di­na­ten­sys­tem mit vier Qua­dran­ten. Was es damit auf sich hat? Es beschreibt Ziel-Mit­­­tel-Kom­­bi­­na­­ti­o­­nen, es beschreibt eine Funk­tio­nal­stra­te­gie mit dem Ziel der Ren­di­te­stei­ge­rung durch eine Maxi­mie­rung von Qua­li­tät oder durch Mini­mie­rung der Kos­ten. Die vier Qua­dran­ten ent­spre­chen den gene­ri­schen Wett­be­werbs­stra­te­gien, die der ame­ri­ka­ni­sche Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler

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Mehr A – weniger C

Mehr A – weni­ger C

In Ihrer Kanz­lei gibt es ein knap­pes Gut: Ihre Zeit. Dem­entspre­chend sind Sie regel­mä­ßig gezwun­gen, die anste­hen­den Arbei­ten zu sor­tie­ren und zu prio­ri­sie­ren. Hier­für bie­tet sich – neben der nach Dring­lich­keit und Wich­tig­keit sor­tie­ren­den Eisen­­ho­­wer-Matrix – ins­be­son­de­re die ABC-Ana­­ly­­se an. Die ABC-Ana­­ly­­se ist ein­fa­ches Ver­fah­ren zur Pla­nung und Ent­schei­dungs­fin­dung. Hier­bei

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Scheinsozien und die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Rechtsanwälte

Schein­so­zi­en und die Ver­mö­gens­scha­den-Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Rechts­an­wäl­te

Die Sozi­en­klau­sel in § 12 I Nr. 1 i.V.m. § 12 III AVB‑A der Ver­­­mö­­gen­s­­scha­­den-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung für Rechts­an­wäl­te und Patent­an­wäl­te ist wirk­sam und auf Schein­so­zi­en anwend­bar. Die Sozi­en­klau­sel des § 12 I Nr. 1 AVB‑A setzt nach ihrem dem Ver­si­che­rungs­neh­mer erkenn­ba­ren Rege­lungs­zu­sam­men­hang den Abschluss eigen­stän­di­ger Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge gera­de vor­aus. Sie erfasst sol­che Deckungs­kon­zep­te, bei denen meh­re­re

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Blaue Ozeane

Blaue Ozea­ne

Wis­sen Sie, wie vie­le Rechts­an­wäl­te der­zeit zuge­las­sen sind? Und wie vie­le Bewoh­ner auf jeden die­ser 160.000 Anwäl­te kommt? Rech­nen Sie es nicht aus, das Ergeb­nis ist zum Heu­len. Das Ein­zi­ge, was bei Rechts­an­wäl­ten in den letz­ten Jah­ren in die­sem Zusam­men­hang ste­tig zurück gegan­gen ist, ist der Pro-Kopf-Umsatz. Sie sind Steu­er­be­ra­ter

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Herausgabe einer Handakte - und das anwaltliche Berufsrecht

Her­aus­ga­be einer Hand­ak­te – und das anwalt­li­che Berufs­recht

Es besteht kei­ne berufs­recht­li­che Pflicht des Rechts­an­walts zur Her­aus­ga­be einer Hand­ak­te. Zivil­recht­lich besteht ein Anspruch auf Her­aus­ga­be einer Hand­ak­te nach § 675 i.V.m. §§ 666, 667 BGB. Es ent­spricht der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung, dass die anwalt­li­che Tätig­keit grund­sätz­lich einen auf Geschäfts­be­sor­gung gerich­te­ten Dienst­ver­trag dar­stellt (§§ 675, 611 BGB). Auf den Anwalts­dienst­ver­trag

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Was die Kanzlei leistet – und für wen

Was die Kanz­lei leis­tet – und für wen

Eine grund­le­gen­de Auf­ga­be im Mar­ke­ting ist die Posi­tio­nie­rung: das plan­mä­ßi­ge und inten­tio­na­le Her­aus­stel­len der Stär­ken und Qua­li­tä­ten, die ein Pro­dukt oder eine Dienst­leis­tung in der Ein­schät­zung der anvi­sier­ten Ziel­grup­pe posi­tiv und deut­lich von ande­ren Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen unter­schei­det. Oder in den Wor­ten von David Ogil­vy, dem wohl berühm­tes­ten Wer­be­tex­ter sei­ner

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Beitragsbescheide des Versorgungswerks

Bei­trags­be­schei­de des Ver­sor­gungs­werks

Auf Bei­trags­be­schei­de des Ver­sor­gungs­werks der Rechts­an­wäl­te in Baden-Wür­t­­te­m­­berg sind gemäß § 45 KAG die in § 3 Abs. 1 Ziff. 4c KAG genann­ten Vor­schrif­ten der Abga­ben­ord­nung für Steu­er­be­schei­de sinn­ge­mäß anzu­wen­den. Sie unter­lie­gen des­halb einer beson­de­ren Bestands­kraft . Der Bei­trag zum Ver­sor­gungs­werk der Rechts­an­wäl­te in Baden-Wür­t­­te­m­­berg ist eine „sons­ti­ge öffent­li­che Abga­be“ im Sin­ne

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Goodwill einer Freiberufler-Praxis im Zugewinnausgleich

Good­will einer Frei­be­ruf­ler-Pra­xis im Zuge­winn­aus­gleich

Der Good­will einer frei­be­ruf­li­chen Pra­xis ist als imma­te­ri­el­ler Ver­mö­gens­wert grund­sätz­lich in den Zuge­winn­aus­gleich ein­zu­be­zie­hen. Bei der Bemes­sung eines sol­chen Good­will ist im Rah­men der modi­fi­zier­ten Ertrags­wert­me­tho­de ein Unter­neh­mer­lohn abzu­set­zen, der sich an den indi­vi­du­el­len Ver­hält­nis­sen des Inha­bers ori­en­tiert. Die stich­tags­be­zo­ge­ne Bewer­tung einer Inha­ber­pra­xis im Zuge­winn­aus­gleich setzt eine Ver­wert­bar­keit der Pra­xis

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Ausländische Steuerberatungsgesellschaften ohne Berufshaftpflichtversicherung

Aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten ohne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten ohne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung sind in Deutsch­land nicht zur Steu­er­be­ra­tung im Inland befugt. So ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof, dass eine in Groß­bri­tan­ni­en regis­trier­te Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft mit Nie­der­las­sun­gen in Bel­gi­en und den Nie­der­lan­den kei­ne geschäfts­mä­ßi­ge Hil­fe in Steu­er­sa­chen für Steu­er­pflich­ti­ge in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land leis­ten darf, wenn sie nicht über eine Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

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