Porter und die Normstrategien

Heute ein­mal etwas ganz Sim­ples. Ein ein­fach­es Koor­di­naten­sys­tem mit vier Quad­ran­ten.

Porter und die Normstrategien

Was es damit auf sich hat? Es beschreibt Ziel-Mit­tel-Kom­bi­na­tio­nen, es beschreibt eine Funk­tion­al­strate­gie mit dem Ziel der Ren­ditesteigerung durch eine Max­imierung von Qual­ität oder durch Min­imierung der Kosten.

Normstrategien
Grafikidee: Sylvia Nick­el

Die vier Quad­ran­ten entsprechen den gener­ischen Wet­tbe­werb­sstrate­gien, die der amerikanis­che Wirtschaftswis­senschaftler Michael Eugene Porter 1980 beschrieben hat: Die Strate­gien der Qual­itäts­führerschaft, der aggres­siv­en Kosten­führerschaft, der selek­tiv­en Qual­itäts­führerschaft und der selek­tiv­en Kosten­führerschaft.

Dieser Betra­ch­tungsweise wird heute in Zusam­men­hang gese­hen mit dem Konzept der Kernkom­pe­ten­zen, ver­standen als die einem Unternehmen eigene Kom­bi­na­tion aus Ressourcen und Fähigkeit­en, die das Unternehmen erst in die Lage ver­set­zen, eine Wet­tbe­werb­sstrate­gie auch zu real­isieren.

Haben Sie schon über­legt, wo Sie mit Ihrer Kan­zlei ste­hen? Bei einem hohen Qual­ität­sange­bot für einen eng umris­se­nen Teil­markt oder eher als Gen­er­al­ist mit effizien­ter Zeit- und Kosten­struk­tur?

Für die Rentabil­itätsstrate­gie Ihrer Kan­zlei haben Sie jeden­falls die Wahl: Wollen Sie auf dem Gesamt­markt oder bess­er doch nur in ein­er speziellen, von Ihnen aus­ge­sucht­en Nis­che tätig sein und dort beste Qual­ität zu entsprechend hohen Preisen (will sagen: Gebühren­vere­in­barun­gen) erzie­len? Oder zie­len Sie auf eine Kosten­führerschaft durch eine zeit- und resourcenef­fiziente Umset­zung der Man­dats­bear­beitung in der Masse?

Ihre Wahl.
Poten­tial ist in allen vier Strate­gieeck­en.
Aber entschei­den Sie sich, wo Sie ste­hen wollen.