Beraterhaftung - und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Beraterhaftung — und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Grund­sät­zlich schließt es eine für den Schaden mitursäch­liche wil­lentliche Hand­lung des Ver­let­zten nicht ohne weit­eres aus, den Schaden dem­jeni­gen zuzurech­nen, der die schädi­gende Kausalkette in Gang geset­zt hat. Bestand für die Zwei­thand­lung der Geschädigten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wurde sie durch das haf­tungs­be­grün­dende Ereig­nis her­aus­ge­fordert und erweist sich die Reak­tion

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Der Rechtsanwalt als Mittelverwendungskontrolleur - und seine Berufshaftpflichtversicherung

Der Rechtsanwalt als Mittelverwendungskontrolleur — und seine Berufshaftpflichtversicherung

Ob die Kon­trolle der Ver­wen­dung von in einen Fonds ein­gelegten Mit­teln eine in der Ver­mö­genss­chaden­shaftpflichtver­sicherung des Recht­san­walts ver­sicherte anwaltliche Tätigkeit im Sinne des § 1 AVB‑A darstellt, kann vielmehr nur im Einzelfall unter Berück­sich­ti­gung ein­er­seits der im Ver­sicherungsver­trag getrof­fe­nen Vere­in­barun­gen und ander­er­seits der konkret vom Recht­san­walt im Mit­telver­wen­dungskon­trol­lver­trag über­nomme­nen Auf­gaben

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Ausgangskontrolle fristgebundener Schriftsätze - und die Einzelanweisung

Ausgangskontrolle fristgebundener Schriftsätze — und die Einzelanweisung

Eine Einze­lan­weisung, die das Fehlen all­ge­mein­er organ­isatorisch­er Regelun­gen zur Aus­gangskon­trolle frist­ge­bun­den­er Schrift­sätze aus­gle­ichen kann, set­zt voraus, dass der Recht­san­walt für einen bes­timmten Fall genaue Anweisun­gen erteilt, die eine Frist­wahrung sich­er­stellen. Erschöpft sich die Einze­lan­weisung lediglich darin, die Art und Weise, den Zeit­punkt sowie den Adres­sat­en der Über­mit­tlung zu bes­tim­men, genügt

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Die vergessene Wiedervorlage

Die vergessene Wiedervorlage

Die unter­lassene Anord­nung ein­er rou­tinemäßi­gen Wieder­vor­lage ein­er Man­dan­te­nak­te stellt keinen Anlass dar, der die Sekundärhaf­tung nach altem Ver­jährungsrecht auszulösen ver­mag. Dies entsch­ied jet­zt der Bun­des­gericht­shof in einem Rechtsstre­it in dem noch § 51b BRAO, der durch das Ver­jährungsan­pas­sungs­ge­setz mit Wirkung vom 15.12.2004 aufge­hoben wurde, noch anzuwen­den war. Die danach maßge­bliche

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Fristenkalender im Computer? Ausdrucken!

Fristenkalender im Computer? Ausdrucken!

Ein anwaltlich­es Organ­i­sa­tionsver­schulden liegt vor, wie der Bun­des­gericht­shof aktuell nochmals betont, wenn ein Recht­san­walt einen EDV-gestützten Fris­tenkalen­der ver­wen­det, aber nicht anord­net, dass die Eingaben in diesen Kalen­der jew­eils durch Aus­gabe der eingegebe­nen Einzelvorgänge über einen Druck­er oder durch Aus­gabe eines Fehler­pro­tokolls kon­trol­liert wer­den. Der Anwalt hat grund­sät­zlich sein Möglich­stes zu

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Gegenkontrolle bei der Fristenkontrolle

Gegenkontrolle bei der Fristenkontrolle

Zu den zur Ermöglichung ein­er Gegenkon­trolle erforder­lichen Vorkehrun­gen im Rah­men der anwaltlichen Fris­tenkon­trolle gehört, dass die Rechtsmit­tel­fris­ten in der Han­dak­te notiert wer­den und die Han­dak­te durch entsprechende Erledi­gungsver­merke oder auf son­stige Weise erken­nen lässt, dass die Fris­ten in den Fris­tenkalen­der einge­tra­gen wor­den sind. Wird dem Recht­san­walt die Sache im Zusam­men­hang

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