Anwalt, Arzt, Apotheker & Partner

Das Sozi­etätsver­bot aus § 59a Abs. 1 Satz 1 BRAO ver­let­zt das Grun­drecht der Berufs­frei­heit, soweit es Recht­san­wäl­ten eine gemein­schaftliche Beruf­sausübung mit Ärzten oder mit Apothek­ern im Rah­men ein­er Part­ner­schafts­ge­sellschaft unter­sagt. § 59a Absatz 1 Satz 1 BRAO ist mit Artikel 12 Absatz 1 GG unvere­in­bar und nichtig, soweit Recht­san­wäl­ten

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Der Berufsname im Anwaltsausweis

Eine Recht­san­wältin, die nach ihrer Hochzeit mit Zus­tim­mung ihrer Recht­san­walt­skam­mer weit­er­hin unter ihrem Geburt­sna­men tätig ist, hat keinen Anspruch auf Ausstel­lung eines Anwalt­sausweis­es, der ihren Geburt­sna­men ausweist, sowie auf Ein­tra­gung mit ihrem Geburt­sna­men in das Recht­san­waltsverze­ich­nis. Nach § 31 BRAO haben die Recht­san­walt­skam­mern in ihre Verze­ich­nisse u.a. den Fam­i­li­en­na­men und

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Der berufsunfähige Rechtsanwalt

Ist ein Recht­san­walt aus gesund­heitlichen Grün­den auf Dauer außer­stande, seinen Beruf ord­nungs­gemäß auszuüben, indiziert das, auch im Fall der geset­zlichen Ver­mu­tung, eine Gefährdung der Recht­spflege bei seinem Verbleiben in der Recht­san­waltschaft. Denn ein solch­er Recht­san­walt kann nicht das leis­ten, was Recht­suchende von einem Recht­san­walt als einem unab­hängi­gen Organ der Recht­spflege

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Der Kommanditistenbrief zur Mandantenwerbung

Ein Recht­san­walt ver­stößt nicht zwin­gend gegen das Ver­bot der Wer­bung um Prax­is (§ 43b BRAO), wenn er einen poten­tiellen Man­dan­ten in Ken­nt­nis eines konkreten Beratungs­be­darfs (hier: Inanspruch­nahme als Kom­man­di­tist ein­er Fonds­ge­sellschaft auf Rück­zahlung von Auss­chüt­tun­gen) per­sön­lich anschreibt und seine Dien­ste anbi­etet. Ein Ver­stoß liegt jeden­falls dann nicht vor, wenn der

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