Schockwerbung durch Rechtsanwälte

Schockwerbung durch Rechtsanwälte

Dass für die Wer­bung von Recht­san­wäl­ten — vor dem Hin­ter­grund ihrer Stel­lung als Organ der Recht­spflege — ein Sach­lichkeits­ge­bot gilt, ist ver­fas­sungsrechtlich unbe­den­klich. Mit dieser Begrün­dung hat das Bun­desver­fas­sungs­gericht die Ver­fas­sungs­beschw­erde eines Recht­san­walts gegen anwalts­gerichtliche Entschei­dun­gen und Beschei­de der Recht­san­walt­skam­mer über die beruf­s­rechtliche Beurteilung ein­er geplanten Werbe­maß­nahme nicht zur Entschei­dung

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Anlegerschutzanwälte - und ihre Werbebriefe

Anlegerschutzanwälte — und ihre Werbebriefe

Gemäß § 43b BRAO ist Wer­bung einem Recht­san­walt nur erlaubt, soweit sie über die beru­fliche Tätigkeit in Form und Inhalt sach­lich unter­richtet und nicht auf die Erteilung eines Auf­trags im Einzelfall gerichtet ist. Nach der Recht­sprechung des Bun­des­gericht­shofs ist die Bes­tim­mung des § 43b BRAO jeden­falls seit dem 28.12 2009

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Mandatierung aufgrund der Direktwerbung eines Dritten

Mandatierung aufgrund der Direktwerbung eines Dritten

Nach §43b BRAO ist dem Recht­san­walt Wer­bung nur erlaubt, soweit sie über die beru­fliche Tätigkeit in Form und Inhalt sach­lich unter­richtet und nicht auf die Erteilung eines Auf­trags im Einzelfall gerichtet ist. Die Gren­ze zur unzuläs­si­gen Man­datswer­bung über­schre­it­et der Anwalt dann, wenn er sich mit­tels eines Rund­schreibens an einen Per­so­n­enkreis

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Zertifizierter Testamentsvollstrecker

Zertifizierter Testamentsvollstrecker

Die Ver­wen­dung der Beze­ich­nung “zer­ti­fiziert­er Tes­ta­mentsvoll­streck­er (AGT)” durch einen Recht­san­walt ver­stößt grund­sät­zlich wed­er gegen das anwaltliche Beruf­s­recht noch gegen das Irreführungsver­bot, sofern der Betr­e­f­fende sowohl in the­o­retis­ch­er als auch in prak­tis­ch­er Hin­sicht bes­timmte Anforderun­gen erfüllt. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall ist der beklagte Recht­san­walt Part­ner ein­er Anwalt­skan­zlei in

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Der Kommanditistenbrief zur Mandantenwerbung

Der Kommanditistenbrief zur Mandantenwerbung

Ein Recht­san­walt ver­stößt nicht zwin­gend gegen das Ver­bot der Wer­bung um Prax­is (§ 43b BRAO), wenn er einen poten­tiellen Man­dan­ten in Ken­nt­nis eines konkreten Beratungs­be­darfs (hier: Inanspruch­nahme als Kom­man­di­tist ein­er Fonds­ge­sellschaft auf Rück­zahlung von Auss­chüt­tun­gen) per­sön­lich anschreibt und seine Dien­ste anbi­etet. Ein Ver­stoß liegt jeden­falls dann nicht vor, wenn der

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Anwaltliche Schockwerbung auf der Kaffeetasse

Anwaltliche Schockwerbung auf der Kaffeetasse

Schock­wer­bung” ist nicht nur geschmack­los, son­dern — wenn sie durch einen Recht­san­walt erfol­gt — nach Ansicht des Bun­des­gericht­shofs auch beruf­s­rechtswidrig. In dem vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall wehrte sich ein Recht­san­walt gegen belehrende Hin­weise der Recht­san­walt­skam­mer zu der von ihm beab­sichtigten Wer­bung. Zugrunde liegt, dass der Recht­san­walt zu Wer­bezweck­en Kaf­fee­tassen ver­bre­it­en

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