Beraterhaftung — und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Grund­sät­zlich schließt es eine für den Schaden mitursäch­liche wil­lentliche Hand­lung des Ver­let­zten nicht ohne weit­eres aus, den Schaden dem­jeni­gen zuzurech­nen, der die schädi­gende Kausalkette in Gang geset­zt hat. Bestand für die Zwei­thand­lung der Geschädigten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wurde sie durch das haf­tungs­be­grün­dende Ereig­nis her­aus­ge­fordert und erweist sich die Reak­tion

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Sittenwidrige Schädigung und die Expertenhaftung

Mit der Frage der Haf­tung eines Recht­san­walts und Wirtschaft­sprüfers wegen vorsät­zlich­er sit­ten­widriger Schädi­gung von Anlegern durch irreführende Äußerun­gen bei Vorträ­gen und Ver­anstal­tun­gen mit Ver­trieb­smi­tar­beit­ern über die Werthaltigkeit von Beteili­gun­gen musste sich der Bun­des­gericht­shof jet­zt in mehreren Ver­fahren befassen: Sit­ten­widrig ist ein Ver­hal­ten, das nach seinem Gesamtcharak­ter, der durch umfassende Würdi­gung

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