Nichtzahlung einer Geldbuße und das Berufsrecht

Nicht­zah­lung einer Geld­bu­ße und das Berufs­recht

Die Nicht­be­zah­lung einer wegen einer Berufs­pflicht­ver­let­zung ver­häng­ten Geld­bu­ße begrün­det regel­mä­ßig kei­ne geson­dert zu ahn­den­de Berufs­pflicht­ver­let­zung. Der Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren gebie­tet die Ein­be­zie­hung erkenn­bar sach­lich und zeit­lich zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in ein gericht­li­ches Ver­fah­ren. Nach berufs­ge­richt­li­cher Ver­ur­tei­lung hin­dert dies die spä­te­re Ahn­dung so zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in einem neu­en

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Grundsatz der einheitlichen Pflichtverletzung im berufsgerichtlichen Verfahren

Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren

Der Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren gebie­tet die Ein­be­zie­hung erkenn­bar sach­lich und zeit­lich zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in ein gericht­li­ches Ver­fah­ren. Nach berufs­ge­richt­li­cher Ver­ur­tei­lung hin­dert dies die spä­te­re Ahn­dung so zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in einem neu­en Ver­fah­ren. Im Berufs­recht gilt all­ge­mein der Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung , der auch für Dis­zi­pli­nar­maß­nah­men

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Nichtzahlung von Kammerbeiträgen als Berufspflichtverletzung

Nicht­zah­lung von Kam­mer­bei­trä­gen als Berufs­pflicht­ver­let­zung

Die Pflicht zur Leis­tung der Kam­mer­bei­trä­ge (§ 61 Abs. 1 Satz 1 WPO) stellt eine Berufs­pflicht im Sin­ne des § 67 Abs. 1 WPO dar. Die schuld­haf­te Nicht­zah­lung ist des­halb eine ahn­dungs­fä­hi­ge Berufs­pflicht­ver­let­zung. Die ver­ei­dig­ten Buch­prü­fer sind nach § 128 Abs. 3 WPO Mit­glie­der der Wirt­schafts­prü­ferkam­mern. Schon auf­grund die­ser Mit­glied­schaft unter­liegt ein ver­ei­dig­ter Buch­prü­fer

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