Erkrankung des Bevollmächtigten — die liegengebliebene Fristsache

Nach § 56 Abs. 1 FGO ist auf Antrag Wiedere­in­set­zung in den vorigen Stand zu gewähren, wenn der Revi­sion­skläger ohne Ver­schulden ver­hin­dert war, die Revi­sions­be­grün­dungs­frist einzuhal­ten, und den Wiedere­in­set­zungsantrag inner­halb eines Monats nach Weg­fall des Hin­derniss­es gestellt sowie die zur Begrün­dung des Antrags vor­ge­tra­ge­nen Tat­sachen glaub­haft gemacht hat (§ 56

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Massive Erschöpfungszustände des Prozessbevollmächtigten

Die Krankheit eines Prozess­bevollmächtigten schließt das Ver­schulden der Ver­säu­mung ein­er Frist nur dann aus, wenn die Erkrankung für den Prozess­bevollmächtigten nicht vorherse­hbar war. Ist der krankheits­be­d­ingte Aus­fall dage­gen vorherse­hbar, muss sich der Recht­san­walt durch konkrete Maß­nah­men darauf vor­bere­it­en. Im vor­liegen­den Fall war allerd­ings für den Bun­des­gericht­shofs nach dem eige­nen Vor­trag

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