Die Daten des Rechtsanwalts im Netz

In der Bun­desrecht­san­walt­sor­d­nung und der Beruf­sor­d­nung für Recht­san­wälte ist ein­deutig fest­gelegt, dass der Recht­san­walt zur Ver­schwiegen­heit verp­fichtet ist (§ 43a BRAO, § 2 Abs. 1 BORA) und diese Plicht nicht nur auf Mitar­beit­er, son­dern auch auf Per­so­n­en und Unternehmen aus­gedehnt wird, deren Dien­ste der Recht­san­walt in Anspruch nimmt (§ 2

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Rechtsanwaltsgesellschaft — Treuhandgesellschaft

Enthält die Fir­ma ein­er Recht­san­walts­ge­sellschaft inhaltlich zutr­e­f­fend einen Hin­weis auf eine von der Gesellschaft aus­geübte Treuhandtätigkeit, wird eine Irreführung der beteiligten Verkehrskreise nicht dadurch her­vorgerufen, dass diese Tätigkeit in der Satzung der Gesellschaft als Unternehmen­szweck nicht genan­nt wird. Da die Treuhandtätigkeit seit jeher zum Berufs­bild der Recht­san­wälte gehört, kann eine

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Beraterhaftung — und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Grund­sät­zlich schließt es eine für den Schaden mitursäch­liche wil­lentliche Hand­lung des Ver­let­zten nicht ohne weit­eres aus, den Schaden dem­jeni­gen zuzurech­nen, der die schädi­gende Kausalkette in Gang geset­zt hat. Bestand für die Zwei­thand­lung der Geschädigten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wurde sie durch das haf­tungs­be­grün­dende Ereig­nis her­aus­ge­fordert und erweist sich die Reak­tion

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Der Rechtsanwalt als Mittelverwendungskontrolleur — und seine Berufshaftpflichtversicherung

Ob die Kon­trolle der Ver­wen­dung von in einen Fonds ein­gelegten Mit­teln eine in der Ver­mö­genss­chaden­shaftpflichtver­sicherung des Recht­san­walts ver­sicherte anwaltliche Tätigkeit im Sinne des § 1 AVB‑A darstellt, kann vielmehr nur im Einzelfall unter Berück­sich­ti­gung ein­er­seits der im Ver­sicherungsver­trag getrof­fe­nen Vere­in­barun­gen und ander­er­seits der konkret vom Recht­san­walt im Mit­telver­wen­dungskon­trol­lver­trag über­nomme­nen Auf­gaben

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Handakten — und ihre Herausgabe

Das anwaltliche Beruf­s­recht verpflichtet einen Recht­san­walt, nach der Beendi­gung eines Man­dats die von ihm geführten Han­dak­ten her­auszugeben, wenn der Man­dant diese zur weit­eren Ver­fol­gung sein­er Recht­san­gele­gen­heit­en benötigt und die dem Anwalt zuste­hende Vergü­tung entrichtet hat. Diese Verpflich­tung des Recht­san­walts beste­ht nicht zur zivil­rechtlich, son­dern auch beruf­s­rechtlich. In dem hier vom

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