Der Anwaltsgerichtshof und die Personalakte des Rechtsanwalts

Im Klagev­er­fahren gegen den Wider­ruf der Zulas­sung zur Recht­san­waltss­chaft darf der Anwalts­gericht­shof die Per­son­alak­ten des Recht­san­walts beiziehen, die Recht­san­walt­skam­mer ist nach § 112c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 99 Abs. 1 Satz 1 VwGO zur Vor­lage verpflichtet. Aus­re­ichende Ermäch­ti­gungs­grund­lage für den Anwalts­gericht­shof ist die ihm zugewiesene geset­zliche Auf­gaben­er­fül­lung, zu

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Die Ausbildung der Rechtsanwaltsfachangestellten — und die Aktenführung der Rechtsanwaltskammern

Das Berufs­bil­dungs­ge­setz weist den Recht­san­walt­skam­mern in § 71 Abs. 4 die Aus­bil­dung der Recht­san­walts­fachangestell­ten als hoheitliche Auf­gabe zu. Spez­i­fis­che Regelun­gen über die Akten­führung enthält das Gesetz nicht. Allerd­ings erlegt § 34 Abs. 1 Satz 1 BBiG — ohne dass eine Öff­nungsmöglichkeit normiert wäre — ger­ade der zuständi­gen Stelle die Ein­rich­tung

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