Der ehe­ma­li­ge Schein­so­zi­us – und die Sekundärhaftung

Ein Anspruch des Man­dan­ten aus Sekun­där­haf­tung besteht auch gegen den Anwalt, der als Schein­so­zi­us wegen der pri­mä­ren Pflicht­ver­let­zung nur ana­log § 128 HGB haf­tet, aber im Rah­men eines per­sön­li­chen Fol­ge­man­dats die sekun­dä­re Hin­weis­pflicht ver­letzt. Fin­det für die Ver­jäh­rung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs aus posi­ti­ver Ver­trags­ver­let­zung aus dem Anwalts­ver­trag noch § 51b BRAO

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Die ver­ges­se­ne Wiedervorlage

Die unter­las­se­ne Anord­nung einer rou­ti­ne­mä­ßi­gen Wie­der­vor­la­ge einer Man­dan­ten­ak­te stellt kei­nen Anlass dar, der die Sekun­där­haf­tung nach altem Ver­jäh­rungs­recht aus­zu­lö­sen ver­mag. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem Rechts­streit in dem noch § 51b BRAO, der durch das Ver­jäh­rungs­an­pas­sungs­ge­setz mit Wir­kung vom 15.12.2004 auf­ge­ho­ben wur­de, noch anzu­wen­den war. Die danach maßgebliche

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