Anwalt, Arzt, Apotheker & Partner

Das Sozi­etätsver­bot aus § 59a Abs. 1 Satz 1 BRAO ver­let­zt das Grun­drecht der Berufs­frei­heit, soweit es Recht­san­wäl­ten eine gemein­schaftliche Beruf­sausübung mit Ärzten oder mit Apothek­ern im Rah­men ein­er Part­ner­schafts­ge­sellschaft unter­sagt. § 59a Absatz 1 Satz 1 BRAO ist mit Artikel 12 Absatz 1 GG unvere­in­bar und nichtig, soweit Recht­san­wäl­ten

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Der aus der Sozietät ausgeschiedene Steuerberater — und seine Nachhaftung

Die für eine Enthaf­tung gemäß § 736 Abs. 2 BGB, § 160 Abs. 1 HGB maßge­bliche Fün­f­jahres­frist begin­nt mit der pos­i­tiv­en Ken­nt­nis des Gesellschafts­gläu­bigers von dem Auss­chei­den des Mit­ge­sellschafters. Die Beweis­last für die fris­taus­lösende pos­i­tive Ken­nt­nis trägt hier­bei der aus­geschiedene Gesellschafter. Allein aus der nur leicht abwe­ichen­den Gestal­tung des Briefkopfes

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Der Goodwill in der Auseinandersetzung einer Rechtsanwaltssozietät

Nach der ständi­gen Recht­sprechung des Bun­des­gericht­shofs sind die Teilung der Sach­w­erte und die Ein­räu­mung der rechtlich nicht begren­zten Möglichkeit, um die bish­eri­gen Man­dan­ten zu wer­ben, die sach­lich nahe liegende und angemessene Art der Auseinan­der­set­zung ein­er Freiberu­fler­sozi­etät. Wird so ver­fahren, kann eine weit­erge­hende Abfind­ung grund­sät­zlich nicht beansprucht wer­den. Dies schließt einen

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Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Haftung

Die Bun­desregierung hat einen Geset­zen­twurf zur Änderung des Part­ner­schafts­ge­set­zes in das Geset­zge­bungsver­fahren einge­bracht, mit dem als Alter­na­tive zur Lim­it­ed Lia­bil­i­ty Part­ner­ship (LLP) eine Part­ner­schafts­ge­sellschaft mit beschränk­ter Haf­tung für Ange­hörige freier Berufe geschaf­fen wer­den soll. In dem Geset­zen­twurf wird das Part­ner­schafts­ge­sellschafts­ge­setz (PartGG) hin­sichtlich beru­flich­er Fehler für eine Beschränkung der Haf­tung auf

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Die Außensozietät als Zusammenarbeitsform zweier Rechtsanwaltssozietäten

Die Ver­wen­dung der Beze­ich­nung Sozi­etät durch einen Zusam­men­schluss von Recht­san­wäl­ten, die keine Sozi­etät in der Form ein­er Gesellschaft bürg­er­lichen Rechts bilden, ist keine unzuläs­sige Irreführung der Recht­suchen­den im Sinne des § 43b BRAO, wenn die Beauf­tra­gung der zusam­mengeschlosse­nen Recht­san­wälte dem Rechtsverkehr im Wesentlichen die gle­ichen Vorteile bietet wie die Man­datierung

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