Der ehe­ma­li­ge deut­sche Steu­er­be­ra­ter als nie­der­län­di­scher Belastingsadviseur

Wird die Bestel­lung als Steu­er­be­ra­ter wegen Ver­mö­gens­ver­fall wider­ru­fen, gibt auch eine Bestel­lung als nie­der­län­di­scher /​bel­gi­scher Belas­ting­s­ad­vi­seur und Belas­tings­con­su­lent nicht das Recht zur geschäfts­mä­ßi­gen Hil­fe­leis­tung in Steu­er­sa­chen in Deutsch­land. Gemäß § 80 Abs. 5 AO sind Bevoll­mäch­tig­te und Bei­stän­de zurück­zu­wei­sen, wenn sie geschäfts­mä­ßig Hil­fe in Steu­er­sa­chen leis­ten, ohne hier­zu befugt zu sein.

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Steu­er­be­ra­ter als Bank-Vorstand

Ein Mit­glied des Vor­stands einer Bank darf nicht als Steu­er­be­ra­ter bestellt wer­den, weil die Vor­stands­tä­tig­keit mit dem Beruf des Steu­er­be­ra­ters nicht ver­ein­bar ist. Die Tätig­keit als Vor­stands­mit­glied einer Genos­sen­schafts­bank ist gewerb­lich und daher mit dem Beruf des Steu­er­be­ra­ters nicht ver­ein­bar. Ein Anspruch auf Zulas­sung einer Aus­nah­me besteht nur, wenn eine konkrete

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