Sozie­tät aus Rechts­an­wäl­ten und Steu­er­be­ra­tern – und die Ver­jäh­rungs­frist bei der Beraterhaftung

Erfolgt die Erstel­lung eines Dar­lehns­ver­tra­ges durch einen in einer Sozie­tät mit Steu­er­be­ra­tern täti­gen Rechts­an­walt im Rah­men eines von der Sozie­tät erar­bei­te­ten Gesamt­kon­zep­tes, so ist die­ser Anwalt nicht aus­schlie­ßend rechts­be­ra­tend tätig. Mit­hin unter­fiel die Erstel­lung des Dar­le­hens­ver­tra­ges nicht als rechts­be­ra­ten­de Tätig­keit der Ver­jäh­rungs­re­gel des § 51b BRAO aF. Viel­mehr liegt eine einheitlich

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Die ver­ges­se­ne Wiedervorlage

Die unter­las­se­ne Anord­nung einer rou­ti­ne­mä­ßi­gen Wie­der­vor­la­ge einer Man­dan­ten­ak­te stellt kei­nen Anlass dar, der die Sekun­där­haf­tung nach altem Ver­jäh­rungs­recht aus­zu­lö­sen ver­mag. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem Rechts­streit in dem noch § 51b BRAO, der durch das Ver­jäh­rungs­an­pas­sungs­ge­setz mit Wir­kung vom 15.12.2004 auf­ge­ho­ben wur­de, noch anzu­wen­den war. Die danach maßgebliche

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