Die Daten des Rechtsanwalts im Netz

In der Bun­desrecht­san­walt­sor­d­nung und der Beruf­sor­d­nung für Recht­san­wälte ist ein­deutig fest­gelegt, dass der Recht­san­walt zur Ver­schwiegen­heit verp­fichtet ist (§ 43a BRAO, § 2 Abs. 1 BORA) und diese Plicht nicht nur auf Mitar­beit­er, son­dern auch auf Per­so­n­en und Unternehmen aus­gedehnt wird, deren Dien­ste der Recht­san­walt in Anspruch nimmt (§ 2

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Das Auskunftsverlangen der BaFin und die Verschwiegenheitspflicht des Anwalts

Das Recht und die Ver­pflich­tung zur an­walt­li­chen Ver­schwie­gen­heit wer­den durch die Pflicht aus § 44c Abs. 1 KWG zur Aus­kunfts­er­tei­lung an die Bun­des­an­stalt für Fi­nanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht ein­ge­schränkt. Ein Aus­kunfts­ver­lan­gen der Bun­des­an­stalt ge­gen­über einem Rechts­an­walt ist mit Art. 12 Abs. 1 GG un­ver­ein­bar und des­halb er­mes­sens­feh­ler­haft, wenn ein Vor­ge­hen gegen des­sen Man­dan­ten

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Vorlagepflicht von Mandantenunterlagen in der Betriebsprüfung

Recht­san­wälte, Steuer­ber­ater und Notare dür­fen im Rah­men ein­er sie per­sön­lich betr­e­f­fend­en Außen­prü­fung die Vor­lage von man­dan­ten­be­zo­ge­nen Unter­la­gen nicht auf­grund sein­er geset­zlichen Pflicht zur Wahrung des Beruf­s­ge­heimniss­es ver­weigern, wenn das Finan­zamt die Unter­la­gen lediglich in neu­tral­isiert­er Form ver­langt. Eine Außen­prü­fung ist auch bei Per­so­n­en zuläs­sig, die kraft Geset­zes Beruf­s­ge­heimnisse wahren müssen;

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