Von Lerchen und Eulen

10. August 2015 | Im Blickpunkt
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Unser Lebensstil weicht zunehmend von den Rahmenbedingungen ab, den uns unsere biologische Uhr und der von ihr beschriebene circadiane Rhythmus vorgibt.

Wir arbeiten gegen die Uhr und oftmals bis spät in die Nacht. Aber wir sind nicht über den gesamten Tag gleich leistungsfähig. Wissen Sie, wann Sie am leistungsfähigsten sind?

Hier lassen wir uns grundsätzlich in zwei Chronotypen unterscheiden: Die „Lerchen“ sind frühmorgens schon fit und leistungsfähig, dafür signalisiert ihnen ihre innere Uhr früher, dass es Zeit ist ins Bett zu gehen. Dagegen gehen die „Eulen“ spät zu Bett und stehen entsprechend später auf, ihre Leistungskurve im Tagesverlauf ist dementsprechend auch weiter nach hinten verschoben.

Untersuchungen zeigen, dass die Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen zum einen im Lebenslauf variiert – Kinder sind meist Lerchen, spätestens mit der Pubertät werden sie zu Eulen –, zum anderen aber überwiegend genetisch prädisponiert ist. Eine Eule lässt sich also nicht zum frühen Arbeiten erziehen – oder zumindest nicht zu voller Leistungsfähigkeit am frühen Morgen.

Das bedeutet aber auch, dass Sie Ihren täglichen Arbeitsablauf an Ihre eigene Leistungskurve anpassen sollten. Als Eule verlegen sie Routinearbeiten in den Morgen, als Lerche in den Abend. Zumindest soweit, wie Ihnen extern vorgegebene Termine diesen Freiraum lassen.

Und wenn Sie als Eule damit hadern, dass unser Arbeits- und Geschäftsleben weitgehend auf Lerchen ausgerichtet ist, trösten Sie sich. Es gibt Untersuchen, die glauben belegen zu können, dass Eulen im Durchschnitt wohlhabender sind als Lerchen.

Und was mich betrifft: Der frühe Vogel kann mich mal…

 

 

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