Beraterhaftung — und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Grund­sät­zlich schließt es eine für den Schaden mitursäch­liche wil­lentliche Hand­lung des Ver­let­zten nicht ohne weit­eres aus, den Schaden dem­jeni­gen zuzurech­nen, der die schädi­gende Kausalkette in Gang geset­zt hat. Bestand für die Zwei­thand­lung der Geschädigten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wurde sie durch das haf­tungs­be­grün­dende Ereig­nis her­aus­ge­fordert und erweist sich die Reak­tion

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Das gekündigte Mandat — und die Verpflichtung des Steuerberaters zur Datenüberlassung

Das Finan­zamt kann gemäß §§ 147 Abs. 6 Satz 2, 97 i. V. m. § 104 Abs. 2 AO vom Steuer­ber­ater die Her­aus­gabe eines dem GDP­­dU-Stan­­dard entsprechen­den Daten­trägers mit den Buch­führungs­dat­en zur Durch­führung ein­er Betrieb­sprü­fung ver­lan­gen. Dies gilt auch, soweit der Steuer­ber­ater nach zwis­chen­zeitlich been­de­ten Man­dat hier­an gegenüber dem Steuerpflichti­gen

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Der aus der Sozietät ausgeschiedene Steuerberater — und seine Nachhaftung

Die für eine Enthaf­tung gemäß § 736 Abs. 2 BGB, § 160 Abs. 1 HGB maßge­bliche Fün­f­jahres­frist begin­nt mit der pos­i­tiv­en Ken­nt­nis des Gesellschafts­gläu­bigers von dem Auss­chei­den des Mit­ge­sellschafters. Die Beweis­last für die fris­taus­lösende pos­i­tive Ken­nt­nis trägt hier­bei der aus­geschiedene Gesellschafter. Allein aus der nur leicht abwe­ichen­den Gestal­tung des Briefkopfes

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Rechtsdienstleistungsgesetz

Der Deutsche Bun­destag hat das neue Rechts­di­en­stleis­tungs­ge­setz (RDG) beschlossen, mit dem die Rechts­ber­atung neu geord­net wird. Stimmt der Bun­desrat zu, kann das Gesetz zum 1. Juli 2008 in Kraft treten. Das neue Rechts­di­en­stleis­tungs­ge­setz erhält das Anwaltsmonopol für den gesamten Kern­bere­ich rechtlich­er Dien­stleis­tun­gen, allerd­ings wird es kün­ftig einige mod­er­ate Öff­nun­gen geben.

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