Beraterhaftung - und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Beraterhaftung — und die nachfolgende Zweithandlung des Mandanten

Grund­sät­zlich schließt es eine für den Schaden mitursäch­liche wil­lentliche Hand­lung des Ver­let­zten nicht ohne weit­eres aus, den Schaden dem­jeni­gen zuzurech­nen, der die schädi­gende Kausalkette in Gang geset­zt hat. Bestand für die Zwei­thand­lung der Geschädigten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wurde sie durch das haf­tungs­be­grün­dende Ereig­nis her­aus­ge­fordert und erweist sich die Reak­tion

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Poststreik - und die zu wahrende Frist

Poststreik — und die zu wahrende Frist

Hat ein Prozess­bevollmächtigter Ken­nt­nis von dem Beginn eines bun­desweit­en Post­streiks, ist er gehal­ten, sich vor Absenden eines frist­wahren­den Schrift­satzes über die Auswirkun­gen des Post­streiks am Ver­sand- und Emp­fang­sort zu informieren. Dazu gehört es, die Berichter­stat­tung über den Streik in Zeitung, Fernse­hen, Rund­funk oder den Inter­net­por­tal­en der Nachrich­t­e­nan­bi­eter zu ver­fol­gen. Andern­falls

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Ein Reno-Azubi darf nicht faxen - zumindest nicht zur Fristwahrung

Ein Reno-Azubi darf nicht faxen — zumindest nicht zur Fristwahrung

Die Übersendung eines frist­wahren­den Schrift­satzes per Fax darf einem Auszu­bilden­den nur dann über­lassen wer­den, wenn dieser mit ein­er solchen Tätigkeit ver­traut ist und eine regelmäßige Kon­trolle dieser Tätigkeit keine Bean­stan­dun­gen ergeben hat. Ein Recht­san­walt hat durch organ­isatorische Vorkehrun­gen sich­er zu stellen, dass ein frist­ge­bun­den­er Schrift­satz rechtzeit­ig erstellt wird und inner­halb

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Sozietät aus Rechtsanwälten und Steuerberatern - und die Verjährungsfrist bei der Beraterhaftung

Sozietät aus Rechtsanwälten und Steuerberatern — und die Verjährungsfrist bei der Beraterhaftung

Erfol­gt die Erstel­lung eines Dar­lehnsver­trages durch einen in ein­er Sozi­etät mit Steuer­ber­atern täti­gen Recht­san­walt im Rah­men eines von der Sozi­etät erar­beit­eten Gesamtkonzeptes, so ist dieser Anwalt nicht auss­chließend rechts­ber­a­tend tätig. Mithin unter­fiel die Erstel­lung des Dar­lehensver­trages nicht als rechts­ber­a­tende Tätigkeit der Ver­jährungsregel des § 51b BRAO aF. Vielmehr liegt eine

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Darlehnsverluste eines Freiberuflers

Darlehnsverluste eines Freiberuflers

Dar­lehensver­luste eines Freiberu­flers führen dann nicht zu (Sonder)Betriebsausgaben, wenn das Geldgeschäft ein eigenes wirtschaftlich­es Gewicht hat. Dies kann der Fall sein, wenn mit der Dar­lehen­shingabe ein Geschäft finanziert wird, bei dem die Erzielung eines Speku­la­tion­s­gewinns nicht aus­geschlossen ist. Eine damit ggf. ver­bun­dene Förderung ein­er Man­dats­beziehung berührt als lediglich erwün­schter Neben­ef­fekt

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Das gekündigte Mandat - und die  Verpflichtung des Steuerberaters zur Datenüberlassung

Das gekündigte Mandat — und die Verpflichtung des Steuerberaters zur Datenüberlassung

Das Finan­zamt kann gemäß §§ 147 Abs. 6 Satz 2, 97 i. V. m. § 104 Abs. 2 AO vom Steuer­ber­ater die Her­aus­gabe eines dem GDP­­dU-Stan­­dard entsprechen­den Daten­trägers mit den Buch­führungs­dat­en zur Durch­führung ein­er Betrieb­sprü­fung ver­lan­gen. Dies gilt auch, soweit der Steuer­ber­ater nach zwis­chen­zeitlich been­de­ten Man­dat hier­an gegenüber dem Steuerpflichti­gen

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